Albrecht Dürer

Der deutsche Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker Albrecht Dürer wird am 21. Mai 1471 in Nürnberg geboren. Er erlernt bei seinem Vater das Handwerk des Goldschmieds und beschäftigt sich bereits während seiner Lehrzeit mit der Malerei. Agnes Frey wird 1494 seine Ehefrau, doch er bleibt, wie seine beiden Brüder, kinderlos.
Die Nürnberger Landschaft wird zum Motiv mehrerer Aquarelle. Ca. ab 1503 betreibt Dürer eine Werkstatt mit Hans Schäufelein, Hans von Kulmbach und Hans Baldung Grien als Kollegen. Er malt hauptsächlich Portraits, Landschaftsbilder und Selbstportraits und widmet sich etwas später dem Kupferstich und Holzschnitt.

Auf einer Reise nach Venedig erfährt Dürer großen Zuspruch und wird vom Rat von Venedig gebeten dauerhaft in der Stadt zu bleiben, was er ausschlägt um 1506 in seine Heimat zurückzukehren.

Eine weitere Reise führt Albrecht Dürer in die Niederlande, wo er als Maler verehrt wird. Das Magistrat von Antwerpen versucht, wie vorher der Rat von Venedig, Dürer zum Bleiben zu bewegen. Dafür wird ihm ein hohes Gehalt, ein Haus und freier Unterhalt geboten, doch auch von dieser Reise kehrt Dürer 1521 nach Nürnberg zurück, wo er weiter seiner Kunst nachgeht und unter anderem an Fassadenmalereien für das Nürnberger Rathaus arbeitet. Dürer beschäftigt sich nun mit Kunsttheorie und geht dabei neuen Denkansätzen nach. Am 6. April 1528 stirbt Albrecht Dürer an den Folgen von Malaria.

Bis zu diesem Tag arbeitet er an der Proportionslehre, mit der er sich bereits lange Zeit beschäftigt hatte. In seinen schriftlichen Publikationen behandelt er die Themen: Probleme der linearen Geometrie, Konstruktion regelmäßiger n-Ecke, Quadratur des Kreises und Bemessung von Körpern, womit er Problematiken der Mathematik bearbeitet. Außerdem veröffentlicht er 1528 “Vier Bücher von menschlicher Bewegung”, die Proportionen männlicher und weiblicher Körper beschreiben und sich mit Typen von Kopfformen und dem Studium der Bewegung des menschlichen Körpers beschäftigen.

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Albrecht Dürer Gemälde und Lehren überdauerten die Jahrhunderte und so sind Kunstdrucke mit den Motiven des berühmten Humanisten nach wie vor beliebt.

Wichtige Albrecht Dürer Gemälde

Feldhase, 1502, ist ein Aquarell, das einen einfachen, sitzenden, braunen Hasen auf hellem Hintergrund als Motiv hat.

Rosenkranzfest, 1506, stellt die Krönung der Mutter Gottes dar. Das Jesuskind und die Madonna reichen dem Kaiser und dem Papst jeweils einen Rosenkranz.

Das jüngste Gericht, 1510, ist ein Holzschnitt, dass den letzten Tag darstellt. Ein drachenähnliches Monster verspeist die Menschen, die von geflügelten Monstern in ihre Mäuler getrieben werden und darüber werden zwei Menschen von Gott mit in den Himmel genommen.

Marter der zehntausend Christen, 1507, zeigt in intensiver Farbgestaltung unzählige Menschen, die schrecklichen Qualen durch körperliche Bestrafung ausgesetzt sind.

Kaiser Maximilian I. ist ein Portrait, das sich im Kunsthistorischen Museum Wien befindet.

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