Bilder nachbearbeiten – die besten Basics

Die Bildbearbeitung heutzutage hat sich erheblich vereinfacht. Viele hilfreiche Tools und Programme stehen einem zur Verfügung. Selbst mit Smartphone-Apps lassen sich viele Bildbearbeitungsschritte automatisieren. Dennoch sollte für angehende Amateurfotografen wichtiges Grundwissen nicht fehlen.

  • 1. Als erstes braucht ihr ein annehmbares Bildbearbeitungsprogramm. Die Windows-Hausmarke „Paint“ lässt wenig gestalterische Möglichkeiten zu. Das Flaggschiff unter der Bildbearbeitungssoftware ist „Adobe Photoshop“. Das Programm ist nicht ganz kostengünstig, ältere Versionen gibt es jedoch teilweise als Beilage in vielen Computer- und Fotofachzeitschriften. Es gibt auch viele Freeware-Programme. Das bekannteste und Leistungsstärkste darunter ist „Gimp“.
  • 2. Stellt die Auflösung eurer Digitalkamera auf die höchste Stufe. Je höher die Auflösung, desto mehr Details kommen zur Geltung.
  • 3. Der nächste Schritt wäre der automatische Kontrast und Farbausgleich. Viele Programme liefern da schon gute Ergebnisse, dennoch sollte man sich manuell die Histogrammkurve anschauen, da die Software in einigen Fällen zum Überkontrast neigt. Künsterisch wirkende Bilder, die aus nachbearbeiten Fotos resultieren findet ihr auf dieser Bilderplattform die es als Kunst für die Wand zu bestellen gibt.
  • 4. Je nach ISO-Einstellwert kann es zum unerwünschten Rauschen kommen. Es gibt auch da Softwarelösungen wie z.B. „Neat Image“ oder „Noise Ninja“ zur Rauschbeseitigung oder Rauschreduzierung. Allerdings sollte man diese Tools mit Bedacht einwenden, da das Ergebnis bei starkem Rauschen wie mit Wachs überzogen aussehen könnte. Danach die Bilder leicht nachschärfen mit „Scharf zeichnen“- Werkzeug.
  • 5. Unerwünschte Artefakte lassen sich mit dem Clone-Pinsel wegzaubern. Dazu einfach die Pinselgröße auswählen, den Bereich, aus dem geklont werden soll anklicken, und anschließend die unerwünschten Stellen aus dem Bild ausradieren. Damit lassen sich, sauberes Arbeiten vorausgesetzt, Kratzer und Staub, Objekte bis hin zu Personen aus der Aufnahme entfernen.
  • 6. Wollt ihr anschließend das Bild auf Leinwand bei einem Plotservice in Auftrag geben, müsst ihr das Endergebnis mit höchster Komprimierungsstufe abspeichern. Bei einigen Farbverläufen, wie z.B. Himmelaufnahme von tiefblau bis blassblau reicht der Farbspektrum der JPG-Komprimierung nicht aus. Der Farbverlauf wird abgestuft dargestellt (Blending). In diesem Fall sollte man das Bild im TIFF-Format abspeichern (vorausgesetzt, ihr habt das Foto in RAW-Format aufgenommen) und es unkomprimiert an Fotolabor schicken.

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